3D-Fernseher,OLED,Laser-Tv,LED-Tv etc.Wir geben euch den Überblick ueber die naechsten HDTV Flat-TV Generationen.
Was kommt nach der LCD und Plasma Technologie?

Quantenpunkte Display


Wichtigstes Bestandteil der neuen QDLED Displays sind winzige Halbleiterkristalle, so genannte Quantenpunkte (quantum dots). Diese Nanopartikel senden – abhängig von ihrer Größe – Licht in unterschiedlichen Farben aus: So leuchtet ein Partikel mit einem Durchmesser von sechs Nanometern rot, während es bei zwei Nanometern Größe blau strahlt. So richtig glänzen können diese Partikel aber hinsichtlich der Reinheit dieser Farben. Grundsätzlich erzeugen Bildschirme die vielen Millionen Farbtöne aus einer gerade einmal drei Farben umfassenden Palette: Jedes Pixel besteht aus je einem roten, grünen und blauen Unterpixel; werden die Intensitäten der Unterpixel variiert, verändert sich die Farbe des Hauptpixels. Allerdings sind die Farben der Unterpixel in Flüssigkristallbildschirmen (LCD) und auch in neueren Bildschirmarten wie organischen Leuchtdioden (OLED) unrein.

Das heißt, dass beispielsweise rote Pixel zwar überwiegend aus rotem Licht bestehen, aber auch Spuren der anderen Farben enthalten. Bei den Quantenpunkt-Displays hingegen leuchtet ein rotes Unterpixel wirklich nur rot. Dank dieser Reinheit arten Quantenpunkt-basierte Bildschirme mit satteren Farben auf als LCDs, OLEDs und selbst die wuchtigen Kathodenstrahlröhren (CRT), obwohl letztere immer noch für ihre exzellente Farbwiedergabe gelobt werden. Quantenpunkte ermöglichen eine um 30 Prozent breitere Farbskala als Kathodenstrahlröhren: „Wir können die Farbtiefe von Grün, Blau und allen anderen Farben vergrößern. Es kommen tatsächlich ganz andere Farben raus als die, die man auf einem LCD, OLED oder CRT sieht.“ Der grösste Vorteil der Quantenpunkt- Leuchtdioden ist aber, dass sie im Vergleich zu Flüssigkristallbildschirmen viel weniger Strom verbrauchen.

Vorreiter der QD-LED ist die Firma http://www.qdvision.com/ gegründet von Coe Sullivan im Jahr 2004 mit Bulovic und Greg Moeller.

Zurzeit arbeitet QDVision an der Effizienz der Geräte zu verbessern. Das QD-LED kann es zwar bereits mit Handy-Displays aufnehmen, soll aber noch weiter verbessert werden. Der Technologie- Chef von QD Vision, glaubt das es noch vier Jahre dauern, bis QD-Vision das erste Produkt auf den Markt bringen kann.
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