LCD-Fernseher

LCD ist die Abkürzung für Liquid Crystal Display und bedeutet Flüssigkristallanzeige. In den 70er Jahren gab es die ersten Produkte mit der LCD Technik. Die LCD-Technologie wuchs und mittlerweile lösen die LCD-Fernseher unsere herkömmlichen Fernseher ab.

Zwei Glasplatten, dazwischen die Flüssigkristalle, auf der Innenseite transparente Elektroden, das ist der Grundaufbau eines solchen Monitors. Bei Farbbildschirmen kommen Rot-, Grün- und Blau-Filter hinzu; durch additive Mischung entsteht die gewünschte Farbe eines Bildpunkts.
Die Anordnung wird von hinten beleuchtet. Ein Polarisationsfilter auf der Außenseite der ersten Glasplatte lässt nur Lichtwellen mit einer senkrechten Orientierung in die Flüssigkristallschicht eintreten. Hauchfeine Rillen auf der Glasinnenseite haben die Kristallmoleküle so ausgerichtet, dass sie die Polarisationsrichtung der Wellen um 90 Grad drehen. Das entspricht genau der Durchlassrichtung eines weiteren Filters auf der Außenseite der vorderen Glasplatte. Das Licht kann passieren - der Bildpunkt (Pixel) erscheint hell. Wird hingegen ein elektrisches Feld angelegt, richten sich die Kristalle so aus. dass die Orientierung der Lichtwelle erhalten bleibt, den vordere Polarisationsfilter sperrt, und der entsprechende Bildpunkt bleibt dunkel.
lcd-fernseher-aufbau
Bei LCD-Displays können Aktiv-Matrix-Displays und Passiv-Matrix-Displays unterschieden werden. Zur direkten Ansteuerung eines jeden Kondensators ist daher in jeder Zelle ein Transistor (ein sogenannter Dünnschichttransistor ( Thin-Film-Transistor TFT)vorgesehen, der die angelegte Spannung auf den gerade angesprochenen Kondensator durchschaltet. Da bei dieser Anordnung jede Zelle des Displays ein aktives Bauelement enthält, werden diese Displays als Aktiv-Matrix-Displays bezeichnet. Aufgrund der Tatsache, dass mit Hilfe des Kondensators größere Ladungen über einen längeren Zeitraum gespeichert werden können, steigt die mittlere Leuchtdichte einer Zelle und damit der Kontrast des Displays.